JenaWasser

Drackendorf: Wasserwerk mit Hochbehälter

Der Hochbehälter in Drackendorf ist, anders als der – übrigens historisch gewachsene – Name vermuten lässt, ein Wasserwerk – und zwar das zweitgrößte im Verbandsgebiet.

In der Anlage wird das Rohwasser aus den 19 Tiefbrunnen und drei Quellen im Saale- und Roda-Tal qualitätsgerecht aufbereitet. Das Wasserwerk arbeitet vollautomatisch. Mit einer Kapazität von rund 14.000 Kubikmetern täglich versorgt es des Süden Jenas sowie einige Gemeinden im Saale-Holzland-Kreis.

Seit Frühjahr 2016 verzichtet der Zweckverband JenaWasser auch in Drackendorf auf den Einsatz von Chlor und desinfiziert– wie schon seit 2010 im Wasserwerk Burgau – das Trinkwasser chemikalienfrei durch Bestrahlung mit UV-Licht.

Die Kunden erhalten damit ein sehr naturnahes Trinkwasser. Durch seine Herkunft aus Grundwasser guter Qualität, wird es lediglich belüftet und entsäuert und anschließend zur Desinfektion durch mit UV-Strahlern ausgestattete Reaktoren geleitet. Dort sorgt Licht bestimmter Wellenlänge für die Abtötung unerwünschter Keime.

Das Wasserwerk Drackendorf mit angeschlossenem Hochbehälter versorgt Lobeda, Winzerla, Drackendorf, die westliche Ringwiese, Burgau, Ammerbach, Göschwitz, Maua, Leutra und Ilmnitz sowie die Gemeinden Zöllnitz, Laasdorf, Sulza, Rothenstein, Schöps (außer Jägersdorf) und Altendorf mit frischem Trinkwasser.

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