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JenaWasser

Große Einsatzübung: JenaWasser unterstützt ehrenamtliches Engagement der Feuerwehr

[25. September 2026]

Brennendes Erntefahrzeug mit verletzter Person: So wurde am Samstagmorgen die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Altenberga alarmiert. Rund 30 Kameraden der vier Ortsteilwehren Altenberga, Altendorf, Schirnewitz und Greuda eilten zur Unfallstelle am Baulehrpfad des Ortes.

Glücklicherweise handelte es sich nur um eine Übung - Die konnte allerdings dank vieler Unterstützer und Sponsoren sehr realistisch in Szene gesetzt werden.  

Als verletzte Person diente eine Übungspuppe, die mit gut 60 Kilogramm Gewicht einem wirklichen menschlichen Opfer schon sehr nahekam. Nachdem diese gerettet und medizinisch versorgt war, konnte der eigentliche Löscheinsatz beginnen. Einsatzziel der Kameraden war es, das Erntefahrzeug zu löschen und ein Ausbreiten des Feuers auf ein nahegelegenes Waldstück zu verhindern.  

Dafür musste eine sogenannte „lange Wegstrecke“ aufgebaut werden, um das Löschwasser aus einer Entfernung von 1,2 Kilometern mit einer Steigung von rund 80 Höhenmetern und über eine Kreisstraße hinweg aus dem Forellenbach heranzuführen. Dies gelang auch und nach mehreren Stunden konnte der Einsatz schließlich erfolgreich beendet werden. 

„Eine Einsatzübung in dieser Größenordnung haben wir noch nie durchgeführt“, freute sich Michael Schmidt, Bürgermeister der Gemeinde Altenberga. Das Einsatzszenario sei sehr realistisch und könne sich durchaus genauso ereignen, wenn die örtlichen Landwirte in längeren heißen Trockenperioden ihre Ernte einbringen wollten. „Dann ist es beruhigend zu wissen, dass unsere Männer und Frauen gut vorbereitet sind.“ Er dankte den Einsatzkräften für ihr hohes Engagement. Und auch Frances Roos, Gemeindebrandmeisterin und Einsatzleiterin an diesem Tag, zeigte sich zufrieden. „Es war eine anspruchsvolle Übung für alle Kameraden, doch wir haben hervorragend zusammengearbeitet.“  

Möglich wurde diese erste Großübung in der Gemeinde Altenberga nur mit Hilfe von Sponsoren. So hatte der Zweckverband JenaWasser das Vorhaben mit einer Spende in Höhe von 1.200 Euro finanziell unterstützt. Die Firma Streicher Tief- und Ingenieurbau Jena hatte mit Schildern die Straße abgesichert, die Agrargenossenschaft Schöps die Flächen und einen Mähdrescher für den Löschangriff bereitgestellt und das REWE Center Jena-Burgau mit Lunchpaketen unterstützt. Zudem hatten die Kreisbrandinspektion sowie die Feuerwehren Rothenstein und Jägersdorf zur Rahmenorganisation beigetragen.